CDU Neuostheim / Neuhermsheim lehnt Planungen der Bahn für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke parallel zur östlichen Riedbahn ab
(14.04.2009) Mit Besorgnis reagiert die CDU Neuostheim / Neuhermsheim auf aktuelle Medienberichte, dass die Bahn parallel zur bisherigen östlichen Riedbahn eine weitere zweigleisige Trasse plant, die für Hochgeschwindigkeitsverkehre mit Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h ausgelegt wäre. "Die CDU Neuostheim / Neuhermsheim wird einem Neubau einer Hochgeschwindigkeitstrasse durch Neuostheim und Neuhermsheim nicht zustimmen. Schon jetzt sind beide Stadtteile durch den Bahnverkehr auf der östlichen Riedbahn und anderen Lärmquellen stark belastet. Eine weitere Belastung ist nicht akzeptabel", so Steffen Ratzel, der Vorsitzende der CDU Neuostheim / Neuhermsheim.
Überhaupt ist für die CDU Neuostheim / Neuhermsheim nicht nachvollziehbar, dass die Bahn an ihren Planungen für eine neue Hochgeschwindigkeitstrasse zur Umfahrung des Mannheimer Hauptbahnhofs festhalten will. Nachdem zwischenzeitlich auch die Bahn davon ausgeht, dass alle zusätzlichen Verkehre über den Hauptbahnhof Mannheim geführt werden können, gibt es aus Sicht der örtlichen CDU keinen plausiblen Grund für den Bau einer neuen Schnellbahntrasse mitten durch Mannheimer Stadtgebiet.
"Wir erwarten von den Mitgliedern des Regionalforums ICE-Knoten Rhein-Neckar, dass sie sich den Planungen der Bahn für einen Neubau eines `Mini-Bypass´ durch Neuostheim und Neuhermsheim widersetzen. Beide Stadtteile sind nicht bereit, die Zeche für ein Abstandnehmen der Bahn vom `großen Bypass´ zu zahlen. Wir werden die Entwicklung in dieser Frage sehr genau beobachten", so abschließend Steffen Ratzel.