Neujahrsempfang der CDU Neuostheim / Neuhermsheim und CDU Oststadt / Schwetzingerstadt
Kirchenpräsident Christian Schad hob in seiner Rede die Bedeutung des Christentums für die Länder Europas hervor. Kein europäischer Staat habe nicht zumindest eine über 1000 Jahre durch das Christentum geprägte Geschichte. Gleichwohl gäbe es in allen europäischen Staaten eine lange jüdische und muslimische Tradition, die die Kultur bereichert hätten. Das christliche Menschenbild, das von der Einzigartigkeit des Menschen ausgehe, sei die Grundlage für die Überzeugung der modernen Verfassungsstaaten, dass die Würde jedes Menschen unantastbar sei. Zugleich trat er dafür ein, dass die im Grundgesetz gewährte Religionsfreiheit nicht nur bedeuten dürfe, dass jeder entscheiden könne, ob er religiös sein wolle oder nicht. Entscheidend sei auch, dass die Ausübung der Religion auch praktisch möglich sei und nicht behindert werde. Toleranz sei diesbezüglich von überragender Bedeutung, beinhalte aber keinen Freibrief für intolerante Ideologien oder Religionen, so der Kirchenpräsident.
Der CDU-Stadtrat und Landtagskandidat Claudius Kranz hob in seinem Grußwort die christlichen Kindergärten hervor, die ihren Beitrag zur christlichen Erziehung von Kindern leisten und damit einen Wertekanon vermittelten, der für unsere Gesellschaft von hoher Bedeutung sei. Claudius Kranz warb dafür, dass insbesondere beim Handeln in der Politik ethische Grundsätze unserer abendländisch-christlichen Kultur Beachtung finden sollten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemütlicher Stehempfang, bei dem intensiv über das Thema des Abends gesprochen und diskutiert wurde.